Anmerkungen zur Erstellung von Automotive-ECU’s.
(im Aufbau)

Worum es geht:
  • ECU = Electronic Control Unit / Steuergerät
  • Automotive ECU = Steuergerät im Automobil

In früheren Zeiten wurden bei einem Auto Zündung, Lampen, Hupe usw. rein elektrisch betrieben.

Dann kamen die ersten elektronischen Komponenten: Elektronische Zündung, Quatz-Uhr, Radio – meist als analoge Schaltungen.

Später, nach der Erfindung des Mikrokontrollers, wurden die digitalen Schaltungen immer kleiner und umfassten immer mehr Funktionen. So fanden kompakte elektronische Steuergeräte ihren Platz im Auto.

Heute werden die meisten Verbesserungen im Automobil mit Steuergeräten erreicht. Ein durchschnittlicher Wagen enthält rund 80 ECU’s. Die Konstruktion dieser Steuergeräte und ihrer Peripherie ist eine wesentliche Aufgabe bei der Konstruktion eines neuen Fahrzeug-Modells. Dementsprechend vielfältig sind die Anforderungen und Aufgaben-Gebiete.

Im Allgemeinen beauftragen die Fahrzeug-Hersteller (OEM’s genannt) Zulieferer mit der Konstruktion und Produktion der Steuergeräte. Der Zulieferer steht dann in der Pflicht, aus den Anforderungen des OEM’s ein Produkt zu erstellen, das dessen Funktions-, Kosten- und Qualitätskriterien entspricht.

Diese Webseite gibt einen Einblick, was – aus Sicht des Zulieferers – zu berücksichtigen und zu erstellen ist.

Zielgruppen sind

  • zum einen Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und
  • zum anderen Berufsanfänger in der Automobil-Branche,

die sich einen Überblick über die Entwicklung von Steuergeräten im Automobil-Bereich verschaffen möchten.

Das Themen-Gebiet ist so umfangreich, dass nur eine grobe Darstellung gegeben werden kann. Vielfach ist „der Blick über den Tellerrand“ wichtig, um die Bedeutung eines einzelnen Themas zu relativieren und in Beziehung zu anderen Themen zu setzen. Das ermöglicht eine gezielte Detail-Suche (bei anderen Angeboten).

Die Informationen werden – soweit möglich – ehrlich und weniger „politisch korrekt“ ausgebreitet. Damit sind auch die sich zum Teil gegenseitig ausschließenden Wünsche an die Umsetzung gemeint.

Beispiel gefällig?

„Erstellen Sie das Produkt

  • mit bestmöglichem Funktionsumfang,
  • in kürzester Zeit,
  • in höchster Qualität,
  • zu niedrigsten Kosten“

Hier ist noch kein allgemein nutzbarer „Königsweg“ gefunden.
Wer die Widersprüche kennt, kann schneller zu einer Priorisierung im eigenen Projekt kommen.

Aus meiner Beratungspraxis muss ich leider sagen:

Bei der Erstellung von Automotive-Steuergräten wird häufig eine langwierige Diskussion um den richtigen Weg geführt. Da kann es schon mal vorkommen, dass eine Abteilung „Verfahren und Methoden“ Betriebs-intern als „verfahrene Methoden“ diskreditiert wird.

Vielfach sind die Manager und Entwickler der Meinung, die anzuwendenden Prozesse und Methoden entsprüngen einer rein akademischen Sichtweise und wären in der Praxis kaum anwendbar.

Egal, ob es wirklich so ist oder „nur“ so empfunden wird:

Dann läuft die Arbeit grob aus dem Ruder !

Automotive-ECU.de soll (für ein besseres Verständnis) die Zusammenhänge, die Hintergründe und das Für und Wider aufzeigen.
Für Details zu Methoden gibt es Lehrbücher und Fortbildungen.

Diese Webseite ist das Ergebnis mehrjähriger Erfahrung eines Einzelnen. Die Erfahrung ist somit subjektiv.

Falls Sie Verbesserungen oder Ergänzungen haben, lassen Sie es mich bitte wissen. Mit Ihrer Hilfe kann der Umfang erweitert und die Darstellung objektiviert werden.

Vielen Dank.